Der Gewinn wird jedes Jahr voll ausgeschüttet
Wir planen, was ausgeschüttet, was investiert und was über eine Holding geparkt wird. So zahlen Sie KESt nur dann, wenn Sie das Geld privat wirklich brauchen.
GmbH-Beratung · Wien & Österreich
Zwischen Firmengewinn und Ihrem Privatkonto liegen fast 45 % Steuern. Wie viel davon wirklich anfällt und wann, ist eine Frage der Planung. Wir rechnen Holding, Ausschüttungen, Geschäftsführer-Pension und Veranlagung für Ihre GmbH durch und setzen um, was sich lohnt.
Von € 100.000 Gewinn bei Vollausschüttung
Rund 44,2 % gehen an Steuern, bevor der Gewinn privat ankommt. Mit der richtigen Struktur lässt sich ein Teil davon legal vermeiden oder in die Zukunft verschieben.
Typische Ausgangslagen
Ihre Buchhaltung stimmt, der Jahresabschluss ist pünktlich. Trotzdem bleibt oft Geld liegen, weil sich niemand um die Frage kümmert, was nach dem Abschluss mit dem Gewinn passieren soll.
Wir planen, was ausgeschüttet, was investiert und was über eine Holding geparkt wird. So zahlen Sie KESt nur dann, wenn Sie das Geld privat wirklich brauchen.
Liquiditätsreserve bleibt, der Rest wird im Betriebsvermögen veranlagt, abgestimmt auf Ihre Investitionspläne.
Pensionszusage oder betriebliche Vorsorge: Die GmbH baut Ihre Pension auf und senkt dabei heute ihren Gewinn.
Steuerfreie Zukunftssicherung, betriebliche Krankenversicherung und Absicherung von Schlüsselpersonen halten Ihr Team.
Rechenbeispiel
Dieselbe GmbH, derselbe Gewinn. Der Unterschied liegt nur darin, wann und wie der Gewinn aus der Firma geht.
Der ganze Gewinn wandert sofort aufs Privatkonto.
Privat verfügbar
€ 100.485
Ausgeschüttet wird nur, was Sie privat brauchen. Der Rest arbeitet in GmbH oder Holding weiter.
Kapital, das weiterarbeitet
€ 138.600
€ 38.115 mehr Kapital bleiben im Unternehmen und arbeiten weiter, etwa für Investitionen, eine Betriebsimmobilie oder als Veranlagung. Die KESt fällt erst an, wenn Sie später tatsächlich ausschütten, idealerweise dann, wenn es für Sie am günstigsten ist.
Vereinfachtes Rechenbeispiel mit 23 % Körperschaftsteuer und 27,5 % KESt, ohne Geschäftsführerbezug und Sozialversicherung. Ihre konkrete Struktur planen wir gemeinsam mit Ihrer Steuerberatung.
Unsere Themen
Einzeln bringt jede davon ein paar Prozent. Wenn sie ineinandergreifen, wird daraus ein spürbarer Unterschied. Welche für Ihre GmbH zählen, zeigt die Analyse.
Eine Holding-GmbH hält die Anteile an Ihrer Betriebs-GmbH. Gewinnausschüttungen dorthin sind in der Regel körperschaftsteuerfrei. So steht das Geld für neue Investitionen bereit, ohne vorher durch die KESt zu gehen, und Risiken bleiben getrennt.
Wie viel brauchen Sie privat, wie viel braucht der Betrieb, was soll für später wachsen? Daraus wird ein Ausschüttungsplan über mehrere Jahre statt einer Bauchentscheidung beim Jahresabschluss.
Gehalt senkt den Gewinn der GmbH, wird aber privat progressiv besteuert. Ausschüttungen kosten zusammen rund 44 %. Der richtige Mix aus beidem spart oft spürbar Steuern.
Die GmbH finanziert Ihre Pension als Geschäftsführer:in und senkt damit heute ihren Gewinn. Richtig ausfinanziert und rückgedeckt, ohne spätere Überraschungen in der Bilanz.
Zukunftssicherung bis 300 € pro Jahr und Person steuerfrei, betriebliche Kranken- und Pensionsvorsorge, Absicherung von Schlüsselkräften. Das bindet Ihr Team und kostet die Firma weniger als eine Gehaltserhöhung.
Statt Gewinne unverzinst am Geschäftskonto liegen zu lassen, wird der Teil, den Sie nicht für den Betrieb brauchen, breit gestreut veranlagt.
Ob Betriebsimmobilie oder Vorsorgewohnung: Wir prüfen, ob eine Immobilie in der GmbH oder Holding besser aufgehoben ist als privat, und wie sie finanziert wird.
Für Investitionen ins Anlagevermögen gibt es einen zusätzlichen Freibetrag, für ökologische Investitionen sogar einen höheren. Wir sorgen dafür, dass er bei Ihren Investitionen mitgeplant wird.
Die FlexCo wird steuerlich wie eine GmbH behandelt, ist aber flexibler, etwa bei Unternehmenswert-Anteilen für Mitarbeitende. Wir klären, welche Rechtsform zu Ihren Plänen passt.
Ablauf
Sie brauchen dafür keine Woche Zeit und keinen Ordner voller Unterlagen. Der Jahresabschluss und ein Gespräch reichen für den Anfang.
Sie erzählen, was Ihre GmbH macht und was Sie vorhaben. Wir hören zu und fragen nach. Kostet nichts.
Mit Ihrem letzten Jahresabschluss rechnen wir durch, was Ausschüttung, Holding und Vorsorge in Euro bedeuten.
Sie bekommen ein Konzept mit konkreten Zahlen. Was Sie freigeben, setzen wir um und stimmen es mit Ihrer Kanzlei ab.
Nach jedem Jahresabschluss schauen wir gemeinsam, ob die Struktur noch zu Gewinn und Plänen passt.
Wir ersetzen Ihre Steuerberatung nicht. Wir sind keine Steuerberatungskanzlei. Steuerliche Fragen klärt Ihre Kanzlei, wir liefern ihr das Gesamtkonzept und die Zahlen dazu. Sie behalten Ihre Steuerberatung, wie sie ist.
FAQ
Die Größe ist weniger wichtig als der Gewinn. Sobald Ihre GmbH Jahr für Jahr Überschüsse erwirtschaftet, gibt es etwas zu planen. Im Erstgespräch rechnen wir grob durch, ob sich der Aufwand für Sie lohnt, und sagen es Ihnen offen, wenn nicht.
Die GmbH zahlt zuerst 23 % Körperschaftsteuer. Wird der restliche Gewinn ausgeschüttet, fallen darauf 27,5 % Kapitalertragsteuer an. Zusammen sind das rund 44,2 % vom ursprünglichen Gewinn.
Ja, bei einer Holding hält eine eigene GmbH die Anteile an Ihrer Betriebs-GmbH. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viel Gewinn Sie wieder investieren statt privat entnehmen wollen. Das rechnen wir mit Ihnen und Ihrer Steuerberatung durch.
Nein. Wir sind keine Steuerberatungskanzlei und machen weder Buchhaltung noch Jahresabschluss. Ihre Kanzlei bleibt Ihre Kanzlei. Wir kümmern uns um Konzept, Vorsorge und Veranlagung und liefern ihr die Unterlagen dazu.
Die GmbH sagt Ihnen eine Firmenpension zu und baut dafür Kapital auf. Das senkt den steuerpflichtigen Gewinn heute und sichert Ihr Einkommen im Alter. Wichtig sind eine saubere Ausfinanzierung und eine Rückdeckung, damit die Zusage die Bilanz später nicht belastet.
Ja. Gewinne, die nicht ausgeschüttet werden, kann die GmbH auch in Wertpapiere im Betriebsvermögen investieren. Dabei gelten andere steuerliche Regeln als im Privatvermögen. Welche Veranlagung zu Ihrer Liquiditätsplanung passt, klären wir in der Analyse.
Steuerlich gibt es keinen Unterschied, beide zahlen 23 % Körperschaftsteuer. Die FlexCo punktet, wenn Sie Mitarbeitende über Unternehmenswert-Anteile beteiligen oder Investor:innen einfacher aufnehmen wollen. Für die meisten bestehenden GmbHs ist ein Umstieg nicht nötig.
Nichts. Erstgespräch und Analyse sind kostenlos und unverbindlich. Was Sie davon umsetzen, entscheiden Sie.
Kontakt
Schreiben Sie uns kurz, ob es um Ihre private Situation, Ihre GmbH oder Ihre Ordination geht. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.
Kostenloser Finanz-Check
Ein paar Klicks statt langer Formulare. So wissen wir schon vor dem Gespräch, worum es Ihnen geht.
Unverbindlich, kostenlos und vertraulich. Wir sind keine Steuerberatungskanzlei, wir unterstützen Sie unabhängig bei der Suche nach der besten Lösung.